Kaum ist man mal in Japan für eine Woche, muss man auch gleich mal wieder Planking machen. Hier seht ihr die neuesten Werke.
Mein neues Hobby.
26 06 2011Seit knapp einem Monat habe ich ein neues Hobby. Viele meiner Leser und Leserinnen wissen bereits was jetzt kommt. Planking! Genau! Man legt sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden oder auf Gegenstände und dann macht man ein Foto davon. Das war’s aber schon. Hier eine kleine Auswahl:
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Lunch
27 05 2011Meine Mutter macht das beste Hühnerfrikassee auf der ganzen Welt. In Gedenken daran esse ich es fast jede Woche in der Firma.
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Jetzt geht’s wieder los!
25 05 2011Nachdem so lange Funkstille herrschte, benutze ich nun mein iPhone, weil man damit schneller von überall schreiben kann. Spontaneres Bloggen nenn ich das nun. Natürlich hängt es im Endeffekt von den Lesern ab, ob das hier weitergehen soll. Ich probiere es erstmal und fange mit meiner Arbeit bzw. deren Umgebung an. Als ich nämlich gestern Abend nach Hause fuhr sah ich folgendes. Wunderschöne Natur, direkt nebenan. Eigentlich nichts besonderes, ich fands erfrischend weil ich meistens nur die Bundesstraße 14 fahre mit vielen Autos.
Hübsch, oder?
Und hier ein Bild von meinem neuesten Spielzeug:
Ab August werde ich dann regelmäßig über mein Leben in Tokushima berichten, so als würde es tatsächlich geschehen. Interessiert? Dann sagt mir Bescheid.
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34.
10 01 2011Lange ist es her und Ihr habt alle lange darauf gewartet. Vor zwei Jahren schrieb ich schon einmal über das Erreichen eines neuen Lebensjahres. Vierunddreißig. Gibt es überhaupt Leute die älter sind als ich? Nun denn, mir geht es den Umständen entsprechendgut. Es ist nicht allzu kalt. Und bald ist Frühling und die Vögel fangen an zu zwitschern.
Ach ja, ich wünsche ein gesundes, erfolgreiches 2011!
Ich geh jetzt schlafen, Gute Nacht.
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Aus und vorbei.
25 10 2010Liebe Leser und Leserinnen!
Inzwischen bin ich schon seit über zwei Monaten nicht mehr in Tokushima. Dieser Blog wird somit eingestellt.
Vielen Dank für die Treue und bis zum nächsten Blog.
Euer Tokushimario
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Japan News November 2003 die Dritte
16 07 2010Email vom 28.11.2003
Guten Tag!
Eigentlich wollte ich „…-2″ erst bei der zehnten Mail benutzen.
Egal.
Hier noch einige Nachträge zu meiner Mail über „Ansagen“. Genehmigung zum zitieren beantrage ich mir hiermit. Einer schrieb zum Beispiel:
>> mario hatte in seiner vorletzten rundmail einen fehler: es sind 7233 warnungen, er hat „wenn sie im zug fahren kann es passieren dass im notfall die notbremse benutzt wird. passen sie auf und halten sie sich irgendwo fest!“ vergessen.<<
Er hat recht!
Ein anderer erklärte mir, warum es soviele Warnungen gibt.
>> das hat nämlich nen rechtlichen hintergrund… irgendeinmal vor langer zeit als es noch kaum warnhinweise gab, wurde mal nen typ von der bahn erfasst und weil er querschnittsgelähmt das überlebt hat, dachte er sich… „hmmmm das kann doch nicht angehen, ich verklag die einfach mal“… und siehe da, das rechtssystem war dagegen nicht richtig gewappnet und seinem schadensersatzanspruch wurde stattgegeben… und nun ist es immer mehr leuten passiert, dass ihnen ungewöhnliche unfälle passiert sind und auch die wussten von diesem einen fall und schwups wurde das rechtssystem ausgehebelt und damit die firmen für so nen unfug nicht zahlen müssen, warnen sie ihre kunden bzw. ziehen ne gelbe linie an der bahn die bei einfahrt des zuges nicht überquert werden darf und weisen die leute extra darauf hin…<<
Auch er hat recht.
Als Bonus gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Bild, was man nur mit einem Mikroskop ordentlich sehen könnte, wenn die Auflösung nicht so schlecht wäre (3×2 Pixel). Zur Versinnbildlichung (Wortschöpfung?).
>> Bitte den Aufzug bei einem Erdbeben oder Großbrand nicht benutzen. <<
Muss ich dazu noch was sagen?
Heute ist Freitag. Ich war mal wieder mit meinen Kolleginnen essen. Diesmal war es Koreanisch. Schaaaarf. Am Mittwoch schnappte ich mir den David und wir gingen Japanisch essen. Mal was ganz anderes! Für umgerechnet 5 Euro bestellten wir drei Spargelstangen (die grünen, dünnen) umhüllt mit gebratenem Schinken. Das war so lecker, das wir dies noch zweimal bestellten. Außerdem Soba (Buchweizennudeln) on the rocks (Eiswürfel). Auf Davids Omlett mussten wir länger warten. Aber mein Essen konnte zum Glück kälter nicht mehr werden.
Diese Mail tippe ich jetzt schon zum dritten Mal. Bin gespannt wieviele Tasten diese Maus hier noch hat. Gerade habe ich mit einer Taste den Bildschirminhalt gelöscht. Hahahaha. Beim ersten Mal habe ich es geschafft in meinem GMX Fenster irgendeine Taste zu drücken, die mich auf einen völlig anderen Bildschirm brachte.
So, beim übernächsten Mal schreibe ich vielleicht etwas über das S-Bahn fahren.
Bis dahin alles Gute und schönen ersten Advent!
Euer Mario (der jeden Tag mindestens einen heißen Dosenkaffee trinken und einen Baumkuchen dazu essen muss)
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Email vom 25.11.2003
Guten Morgen!
Heute war wieder Geldtag und mir gehts daher entsprechend gut. Ich wollte heute mal nichts schreiben, deshalb hier meine Rundmail:
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Okay, okay! Aber nur kurz.
Gestern war ich bei meinem neuen Kumpel Herrn Kobay. zuhause. Seine Mutter hat Sushi bezahlt und leckeren Eintopf mit Pilzen, Kartoffeln, Garnelen, Krebsen und Tofu gekocht. Während wir aßen, sahen wir „Action-Fernsehen“. Das ist wie Notruf 110, heißt aber 911. Der Eintopf war sehr lecker und ich musste fast weinen. Denn in einer Familie gutes Essen (Nabe und Sushi) zu kriegen und sich dabei unter einem Tisch der eine eingebaute Heizung hat (Kotatsu) die Füße zu wärmen, und sich während dessen mit einem Massagekissen den Rücken verwöhnen zu lassen, bringt mich den Tränen sehr nahe. Dies war der längste Satz meines Lebens und es wird nie wieder vergleichbare Sätze geben.
Jedenfalls!
Hat mir doch Kobay. Sensei meinen Job erklärt. Ich dachte immer, ich sei so eine Art Lehrer, der, weil er kein Japaner ist, immer die Sklavenarbeit machen muss. Deshalb war ich neulich sehr demotiviert. Jetzt aber weiß ich dass ich kein Lehrer bin, sondern ein Ausländer der immer die Sklavenarbeit… Nein! Nur Spass! Ich bin eine „Dem-Lehrer-zur-handgehende-Hilfskraft“! Das bedeutet für mich, dass ich mich keinem Druck mehr unterwerfen muss, etwas falsch zu machen. Denn meine Arbeit ist es, Hilfe anzubieten und Hilfestellung zu leisten! Deshalb hat mir heute meine Arbeit sehr viel Spaß gemacht, weil ich effektiv arbeiten konnte.
…
Vielleicht lag es aber auch an der vielstelligen Zahl, die auf meiner Gehaltsabrechnung stand. Ich glaube dass ich mich langsam an diesen stressigen (weil lauten) Job gewöhne. Die Kinder mögen mich und die Lehrer auch! Heute habe ich z.B. ein Erstklässlermädchen über meine Schulter geworfen und es dann die ganze Zeit mit mir herumgetragen und so getan, als würde ich es nicht merken. Das war lustig.
Dann noch etwas zu zwei Arbeitskolleginnen. Die beiden haben Japan noch nie verlassen. Sie können sich gar nicht vorstellen ins Ausland zu reisen. Sie haben zuviel Angst, dass sie das Essen nicht vertragen. Außerdem sind die Menschen, die Sprache und die Kultur fremd. Aber ist das nicht gerade das Faszinierende an einer Reise? Das Geld ist ihnen auch zu schade. Man bedenke nur, dass sie noch bei ihren Eltern wohnen, und kein „Kostgeld“ abgeben müssen. Und sicherlich verdienen sie noch mehr als ich. Sie haben also quasi überhaupt keine Kosten!
Das wars.
Jetzt habe ich doch mehr geschrieben als ich wollte.
Euer Mario, der anläßlich des heutigen Geburtstags des Chefs, ihm einen Kühlschrank-Magneten geschenkt hat, auf dem er und ich abgebildet sind. Gute Nacht!
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Kategorien : Das erste Jahr.






















