Koreanisch.

4 03 2009

Gestern abend habe ich vielleicht was leckeres gegessen. Mmm! Und zwar habe ich einen koreanischen Instant Ramen (eine Art Brühe mit Nudeln) genommen und auf Grundlage dessen ein köstliches Gericht gezaubert. Wasser kochen, getrocknetes Gemüse und Nudeln hinzufügen und vier Minuten kochen. Zwischendurch frisches Gemüse (ich hatte noch Frühlingszwiebel und Broccoli im Kühlschrank) kleinschnippeln. Nach vier Minuten dann das geschnittene frische Gemüse und ne Bockwurscht mit in den Topf geben und ein paar Sekunden (oder eine Minute) köcheln lassen. In der Zwischenzeit eine Schüssel vorbereiten und das Instantsuppenpulver hineinkippen. Wenn insgesamt fünf Minuten um sind, langsam aus dem Kochtopf das Essen in die Schüssel giessen und mit dem Wasser das Pulver anrühren. Dann ganz langsam (nicht zu langsam natürlich, wir wollen schließlich heute noch essen!) den Rest in die Schüssel kippen, ein bisschen Kimchi rauf garnieren und schwupp di wupp!

Jin Ramen mit Gemüse und Würstchen.

Jin Ramen mit Gemüse und Würstchen.

Herrlisch! Und es hat ganz lecker geschmeckt. Und es kam mir so gesund vor, denn es war ja immerhin echtes Gemüse drin.

Naja, bis zum nächsten Mal.





Keine Beschwerden.

18 02 2009

Keine Sorge, mir geht’s gut. Heute möchte ich mich allerdings mal nicht beschweren. Beeinflusst wurde ich durch viele Meckerer in der letzten Zeit. Auch ich meckere viel über Japan, aber warum eigentlich? Bin ich nicht hergekommen, weil ich Japan so liebe? Ja! Warum schreibe ich also nicht über Dinge die ich mag? Eigentlich mache ich das ja oft. Aber manchmal rutscht mir halt was Böses raus. Sorry. In Deutschland habe ich mich auch jeden Tag beschwert, aber da musste ich keinen Blog schreiben um meiner Familie und meinen Freunden dies mitzuteilen. Ausserdem, wenn man selber in Berlin lebt, weiß man sofort wovon ich sprach.

Heute in der Mittagspause hatte ich wieder Tokushima-Ramen. Es ist so billig und schmeckt so gut. 480 Yen (etwa 4 Euro) für eine Schale leckerstes Mahl.

Tokushima Ramen. Ohne Ei für 480 Yen.

Tokushima Ramen. Ohne Ei für 480 Yen.

Für weitere 100 Yen bekommt man ein halbgekochtes mit Sojasoßengeschmack versehenes Ei und als Nebengericht bestelle ich mir oft auch Gyouza (gebratene Teigtaschen) für 280 Yen. Für 7 Euro habe ich ein fantastisches Mittagessen gleich um die Ecke. Wenn ich hingegen nicht in der Touri-Info im Bahnhof arbeite sondern im Kencho, muss ich mir schon was anderes einfallen lassen. Es gibt zwar in der Nähe auch einen Ramenladen, aber den will ich nicht mehr jede Woche aufsuchen. Da ich heute am Mittwoch (Tokushima-Ramen) und am Montag (Kyushu-Ramen) schon jeweils eine Schale hatte, möchte ich mir das diesen Donnerstag mal ersparen. Gestern war ich bei Makku (McDonalds) und habe den neuen Double Quarter Pounder gegessen, der zwar vorläufig satt machte aber nicht sehr lange gehalten hat.

Morgen ist wieder Donnerstag. Ramen und Makku fallen aus, geh ich wieder mal nach Haus. Und mach mir TKG. Vielleicht mal mit eingelegter Pflaume? Oh, dann muss ich mir mal noch Eier kaufen. Und Brot brauch ich auch noch.

Gibt es denn etwas was Du gerne mal auf meinem Bloch lesen möchtest, dann lass es mich wissen. Dann muss ich mir nicht immer was aus den Fingern saugen (was ich natürlich gerne mache).

Also bis bald,

Dein Mario





TKG und Türe zu!

11 02 2009

Mein TKG sah am Dienstag so aus:

Ei und Kimchi Reis.

Ei und Kimchi Reis.

Konnte das Rezept dafür nicht im Kochbuch finden. Es gab nur Natto und Kimchi auf Reis. Aber Natto habe ich mir lieber für abends aufgehoben.

Und dann wieder mal ein Beispiel für Quatsch in Japan:

Bürotür.

Bürotür.

An der (immer) offenen Bürotüre hängt jetzt ein Zettel mit folgendem Text:

“Um die Zimmertemperatur zu bewahren ist diese Tür geschlossen. Sie können jederzeit eintreten.”

Das es aber den ganzen Tag wie Hechtsuppe in dem Büro zieht und ich mit Pullover unter meinem Anzug dasitze und einige Kollegen auch Hüftdeckchen benutzen zeugt doch davon, dass irgendwas auf diesem Papier nicht stimmt.





Mein heutiges Mittagessen.

3 02 2009
TKG - Tamago Kake Gohan - Ei auf Reis

Links die Misosuppe und rechts TKG - Tamago Kake Gohan - Ei auf Reis.

 

Mein heutiges Mittagsmahl sah so aus. Nachdem ich gestern über eine Stunde in der Kochbuchabteilung des größten Buchladens der Stadt verweilte und mich einfach nicht entscheiden konnte, griff ich kurzerhand zum “TKG” Buch.

365 Tage mit Ei auf Reis!

365 Tage mit Ei auf Reis!

Es hat wirklich kaum was mit Kochen zu tun, denn in diesem Buch wird nur beschrieben, was man alles mit einem rohen Ei auf Reis alles anfangen kann. Das erste Rezept sah als weitere Zutat die Sojasoße vor. Eigentlich ist nur ein Bild zu sehen und daneben steht der Name der Kreation und die Zutat und als drittes, wie man das Gericht noch weiter verfeinern kann. In obigen Fall also stand da:

Name: TKG, Zutat: Sojasoße, Tipp: Benutzen Sie extra Sojasoße aus verschiedenen Gegenden des Landes.

Rezept 001 von 365.

Rezept 001 von 365.

Reis gekocht, rohes Ei rübergekippt und ein paar Tropfen normale Sojasoße ergänzt, fertig. War ganz nahr- und schmackhaft, aber ich hab immer noch leichten Hunger.





Dosenkaffee.

3 12 2008

Ich liebe Dosenkaffee.

An beinahe jedem Morgen den ich bei Topia arbeite, gehe ich vor der Arbeit noch schnell in einem Kombini (24h Laden) einkaufen. Ganz oben auf der Einkaufsliste steht immer ein Päckchen Milch, eine Flasche Wasser und ein Dosenkaffee. Unter diesem Begriff verstehe ich alle Arten von Kaffee, die in einer anderen Verpackung als bei mir zuhause durch den Filter gejagt oder im Café serviert werden. Also in einer Aluminium oder meistens Stahldose oder in einem Plastikgefäß und manchmal auch im Tetrapak. Ich versuche immer den neuesten Shinhatsubai zu kaufen, denn ich muss ihn testen. Die Ergebnisse findest Du auf meiner Flickr Seite im Album Dosenkaffee.

Heute morgen war es der St. Moritz White Chocolate Mocca von Starbucks. Diese riesige Kette verlangt unverschämte Preise, selbst bei Dosenkaffee und meistens schmeckt er ganz normal. Für 70-100 Yen weniger, wäre es ein guter Preis. Aber dieser hier heute, war wirklich gut. Der Beste den Staba je rausgebracht hat. Meine Empfehlung.








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